Die Powell Sonare Flöte


 

Die Flötenmodelle für junge Spieler

Junge Flötistinnen und Flötisten können sich oft noch keine hochwertigen Instrumente leisten, wollen aber vor allem klanglich nicht benachteiligt werden.
Aus diesem Grund wurde bei der Firma Sonaré, einer Unterabteilung der Firma Verne Q. Powell Flutes eine neue Flötenreihe entwickelt, die preiswert ist und klanglich den Modellen der Firma Powell nicht nachsteht.

Erreicht wird das durch die Verwendung des handgearbeiteten Kopfstückes aus Powell`s Signature Serie und durch die Bereitstellung von Know How und Patenten für die Hersteller der Flöten.
Bisher hatten Sie nur die Wahl eine sehr teure Flöte für mehrere Tausend Euro zu kaufen, um damit ein handgearbeitetes Kopfstück zu erhalten, das klanglich große Möglichkeiten bietet.
Jetzt bieten wir Ihnen eine preislich günstige Flöte mit den Klangeigenschaften einer weit teureren Flöte an.

Die Flöte hat dieselbe unübertroffene Powell Skala wie sie auch bei den teuersten Flöten verwendet wird.

Folgende Punkte zeichnet die Sonaré Flöten besonders aus:

- Modell 6000 ohne Spitzdeckel, Modell 7000 mit Spitzdeckelmechanik
- Sterling Silber Kopfstück und Rohr bieten einen warmen Klang und viele Klangfarben
- 10K Goldfedern ermöglichen eine saubere, klare Deckelbewegung mit exaktem Druckpunkt.
- patentierte Gold Seal Triller Resonator Polster, eine Entwicklung von Powell
- Das von der Signature Flöte her bekannte handgearbeitete Kopfstück mit kraftvoller Ansprache und flexiblem Klang.
- Ein stabiles Holzetui mit Nylon Fellüberzug, Wischerstab und Poliertuch.
- 2 Jahre Garantie auf Verarbeitungsfehler

Sonaré - großer Klang, kleiner Preis, - eine gute Wahl!

Sonaré Flöten erhalten Sie bei ausgesuchten Fachhändlern und bei der Powell Generalvertretung


[Stand der technischen Beschreibung: 07/2003 Änderungen vorbehalten]

 

Die Powell Signature Flöte


 

Seit Jahren hören wir den Wunsch nach einer preiswerten Powell Flöte von Flötisten, die gerne eine Powell Flöte spielen möchten, sich aus preislichen Gründen aber nicht für die Traditionelle Flöte oder das Conservatory Model entscheiden können. Um auch diesen Flötisten eine typische Powell Flöte anbieten zu können, wurde in aufwändiger Arbeit und nach vielen Versuchen eine komplett neue Flöte zu einem erstaunlich günstigen Preis entwickelt.
Die typischen Merkmale der Powell flöten sollten beibehalten werden, zusätzlich aber eine Menge neuer Ideen verwirklicht werden.
Das Ergebnis ist die Powell Signature Flöte. Bei Powell ist man so stolz auf diese Entwicklung, daß man ihr die Unterschrift des Firmengründers Verne Q. Powell als Modellnamen gegeben hat. Daher der Name - Signature - für diese Flöte.

Für diese neue Flöte werden nur die besten Materialien verwendet:
Sterling Silber 925/1000 für das Kopfstück, das Rohr und die Mechanik der Flöte (Wandstärke .016``), 10K hartgezogene Goldfedern für eine leichtgängige Mechanik, spezielle Straubinger Kunststoffpolster für die Deckel. Selbstverständlich wird dieselbe Powell Skala wie für die anderen Flötenmodelle von Powell verwendet.

Die Powell Signature steht in den Ausführungen 442- oder 444 Hz, C- oder H-Fuß, inline- oder offset-g zur Verfügung. Eine E-Mechanik gibt es in Verbindung mit offset-g, sowohl in der Stimmung 442- als auch 444 Hz. Alle Modelle sind nur mit Ringklappen erhältlich. Bei Bedarf werden die Ringklappen durch die sog. PLug Os verschlossen, Stöpsel aus massivem Silber mit Griffmulde, die die klanglich unbefriedigenden Silikonstöpsel ersetzen.

Das Kopfstück der Flöte wird in Handarbeit von denselben Spezialisten hergestellt, die auch alle anderen bei Powell erhältlichen Kopfstücke herstellen. Der Klang der Flöte ist kraftvoll und trägt sehr gut. Die Ansprache ist, wie Sie es bei Powell gewohnt sind, in allen Lagen hervorragend. Vergleichen Sie selbst, Sie werden überrascht sein!

Im Lieferumfang der Flöte enthalten ist ein Etui aus massiv Holz mit einer Einlage aus Silikon. Die Flöte liegt hier stoßgeschützt. Ein gefütterter Etuiüberzug aus Leder, sowie Wischerstab und Reinigungstuch runden das Bild dieser Neuentwicklung ab.

 

Die Powell Conservatory Flöte


 

Die Firma Verne Q. Powell Flutes Inc. mit Sitz in Boston, USA, baut seit 1927 Querflöten,

die in der ganzen Welt wegen ihres Klanges, ihrer Zuverlässigkeit und hervorragenden handwerklichen Ausführung von professionellen Flötisten und Musikern hoch geschätzt werden.
Neben der "High-End" Solistenflöte wurde bis 1988 das sogenannte Conservatory Model, eine günstigere Ausführung der traditionellen Powell Flöte, angeboten. In der Zeit von 1993 bis Ende 2001 baute die Firma Powell ein Nachfolgemodell des Conservatory Model, die Powell 2100. Diese ursprüngliche Idee einer Powell Conservatory Flöte greift Powell jetzt wieder auf. Die Conservatory Flöte wird nach den gleichen Qualitätskriterien wie die traditionelle Powell Flöte gebaut: komplett handgefertigt im traditionellen Sinn, nachstellbare Spitzschrauben für die Lagerung der Mechanik, hartgezogene 14K Weißgoldfedern für die Deckel.

Die moderne Powell Skala basiert auf der Cooper-Skala, die von Powell, als erster Firma weltweit, 1974 eingeführt wurde. Bei der neuen Conservatory Flöte wird die gleiche Skala verwendet wie bei der traditionellen Powell Flöte.

Das Design der Flöte folgt der alten französichen Tradition. Die elegante Spitzdeckelmechanik wurde ergonomisch so konzipiert, daß die Flöte optimal in der Hand liegt. Sie bemerken sofort die saubere und akkurate Bewegung der Deckel, die auf eine optimale Höhe über den Tonlöchern abgestimmt wurde. Alle Deckel der Flöte werden aus einem soliden Stück Silber abgedreht. Ein Ausstanzen, wie es noch vor einigen Jahren üblich war, kommt nicht mehr zur Anwendung.
Die Mechanik wird ohne Stellschrauben gefertigt. Durch die größeren Kontaktflächen der Mitnehmer verstellen sich die Justierungen nicht so leicht.

Das Flötenrohr besteht bei der Conservatory Flöte aus Sterling Silber (925/1000) in einer mittelwandigen Ausführung (0,40mm) Die Tonlöcher werden aus dem Rohr herausgezogen und dann umgebördelt.So erhält man eine absolut ebene Fläche auf der das Polster gut aufsitzt. Die firma Powell legt sehr großen Wert auf ein sauberes Herausziehen dieser Kamine. Das Ergebnis ist hier auch schon von Konkurrenten gewürdigt worden.

Powell verwendet ausschließlich eine spezielle Version der Straubinger Polster. Die Klangeigenschaften dieser Polster haben sich für Powell Flöten als ideal herausgestellt. Die Polster können sich nicht verziehen, schmatzen selten und ermöglichen eben den unübertroffenen Klang einer Powell Flöte.
Für die Trillerklappen und die Cis-Klappe hat Powell ein patentiertes Polster mit einer Resonanzzone" in der Mitte entwickelt, das eine Verbesserung der Obertöne, eine exzellente Ansprache in der Tiefe und ein insgesamt verbessertes Resonanzverhalten der Flöte erreicht. (U.S. Patent # 5.469.771)

Vergeblich suchen Sie bei der Powell Conservatory Flöte nach den sog. „Klappenaufgangsbegrenzern", wie sie sonst zu finden sind. Bei der Powell Flöte wird der Deckelaufgang, also der Abstand zwischen Deckel und Tonloch, von sog. "Posi Stops" bestimmt, einer Neuentwicklung von Powell zur Verbesserung der Resonanz. Die Aufgangsbegrenzer stützen sich nicht, wie sonst üblich, auf dem schwingenden Flötenrohr ab, sondern auf der Schiene, also dem Träger der Mechanik. Als positiver Nebeneffekt lässt sich das Flötenrohr auch einfacher selbst sauberhalten.

Die Powell Conservatory Flöten gibt es in der Ausführung: A: 442 oder 444 Hz, C- oder H-Fuß, Ringklappen, inline-g oder offset-g. Eine E-Mechanik gibt es in Verbindung mit offset-g. Sollten Sie geschlossene Deckel wünschen, erhalten Sie die sog. Plug`Os, geniale Stöpsel aus Silber zum Verschließen der Ringklappen. Plug`Os klingen wesentlich besser als die üblichen Stöpsel aus Silikon.

Beim Bau einer Querflöte entstehen im Flötenrohr Spannungen, sowohl durch das Herausziehen wie das Auflöten der Tonlöcher. Powell hat ein spezielles Verfahren entwickelt, diese Spannungen zu reduzieren, damit die Flöte frei schwingen kann und ihre volle Resonanz erreicht.
Mit Ihrer Powell Conservatory Flöte wird das gleiche Kopfstück wie für die traditionelle Powell Flöte geliefert. In der Standardausführung ist es ein mittelwandiges Silberkopfstück. Alternativ können Sie auch ein Aurumite Kopfstück verwenden. Der Begriff Aurumite steht für eine Verbindung zwischen Silber und Gold. Näheres dazu bei der Conservatory 9Karat Flöte.
Alle Kopfstücke sind handgefertigt und fallen daher etwas unterschiedlich aus. Sie sollten immer mehrere Kopfstücke probieren, um das für Sie optimale zu finden. Die Verbindungen zwischen Platte, Kamin und Rohr sind hart gelötet. Dadurch erhält man ein durchgehend schwingendes Kopfstück. Normalerweise wird die Verbindung zwischen Kamin und Rohr weich gelötet.
Es stehen drei Plattenformen zur Auswahl: Philharmonic, Boston und Traditinal.
Die beiden Formen Philharmonic und Boston ermöglichen es bei unterschiedlichen Kinnformen einen großen, modulations- und tragfähigen Ton zu erzeugen. Die Form Traditinal ist ein Nachbau der Kopfstücke die der Firmengründer Verne Q. Powell gebaut hat.

Die Aufbewahrung einer Flöte ist ein Thema, das oft vernachlässigt wird. Manche Flöte aus Gold wird in einem Etui aufbewahrt, das schon nach kurzer Zeit keinen wirklich befriedigenden Schutz mehr bietet; die Flöte wackelt im Etui und wird vor Stössen nur unzureichend abgefedert.

Das Etui der Powell Conservatory Flöte wurde konzipiert, um Ihrer Flöte ein Maximum an Schutz über lange Jahre hinweg zu geben. Die Flöte wird von speziell geformten Silikonblöcken sicher in Position gehalten. Diese Lagerung wirkt wie ein Stossdämpfer und verhindert Beschädigungen an der Flöte, sogar wenn die Flöte samt Etui aus der Hand gleitet.
Das Etui aus massivem, naturbelassenem Kirschholz lässt sich vollständig, also 180°Grad, öffnen.

Im Lieferumfang der Powell Conservatory Flöte ist ein Etuiüberzug aus Leder, ein Wischerstab, ein Reinigungstuch, sowie die Garantiekarte / Manual enthalten.

Die Powell Conservatory 9 Karat Flöte


 

Das Rohr der Powell Conservatory 9K Flöte besteht aus Aurumite. Aurumite ist Powells Bezeichnung für eine patentierte Verbindung zwischen Silber und Gold, ein Produkt, das seit 1987 hergestellt wird.

Ausgangspunkt der Überlegungen bei der Entwicklung dieses technisch neuartigen Konzeptes war es, den strahlenden Klang einer Silberflöte mit der Wärme und Tragfähigkeit einer Goldflöte zu kombinieren. Hören Sie selbst das Ergebnis!

Die Flöte besitzt eine Aussenschicht aus 9 Karat Rotgold, sieht also wie eine Goldflöte mit Silber-Mechanik aus. Bis auf dieses Aurumite Rohr entspricht die Flöte technisch der Powell Conservatory Silberflöte und wird ebenfalls in Handarbeit hergestellt.
Für die Powell Conservatory 9K Flöte wurde eine 9 Karat Rotgoldschicht mit einer Schicht Sterling-Silber metallurgisch verbunden, ein Prozess, der in der Edelmetallindustrie als Platieren bezeichnet wird. (1)
Bei dieser Sandwich-Bauweise bestehen die äusseren 25% des Flötenrohrs (0,10mm ) aus 9 Karat Rotgold, die inneren 75 % (0,30 mm) aus Sterling-Silber. Beide Metalle werden miteinander unter Druck in einem Ofen hartverlötet, bevor das Flötenrohr gezogen wird. Dadurch wird die Silber- und die Goldschicht derart miteinander verbunden, dass es keine Zwischenräume zwischen den Metallen gibt und sie sich nicht mehr trennen können. Aurumite kann feuergehärtet, kalt bearbeitet und poliert werden. Das Gold kann sich niemals durchreiben, und kleinere Kratzer und Dellen können wie gewohnt ausgebessert werden. Dass das Aurumite-Verfahren etwas grundsätzlich Anderes ist als das Vergolden, ist schon aus dem Mengenverhältnis des Goldes erkennbar: ein Aurumite Flötenrohr enthält annäherungsweise 25 mal oder 2500% mehr Gold als ein 24 Karat vergoldetes Flötenrohr. (2)

Das Kopfstück der Powell Conservatory 9 K Flöte besteht ebenfalls aus dem Aurumite Rohr. Die äusseren 25% sind 9 Karat Rotgold, die inneren 75% Sterling-Silber. Kamin und Mundplatte sind aus massiv 9 Karat Gold. Es stehen dieselben Plattenformen Philharmonic, Boston und Traditional zur Verfügung wie bei den traditionellen Powell Flöten.



(1) Powells Aurumite Flöten, die mit dem Platier-Verfahren der Edelmetallindustrie hergestellt sind, sollten nicht mit sog. „Cladd- Flöten anderer Hersteller verwechselt werden, die mit einem Verfahren der Vergoldung, bzw. Platinierung hergestellt werden.
(2) Aurumite hat eine einzige Goldschicht, die .004" (0,10mm) dick ist. Berücksichtigt man, dass 9 Karat Gold 37,5% Gold beinhaltet, beträgt der Anteil von purem Gold in einem Aurumite Flötenrohr 0,0375. Demnach 0,0375/0,001524 = 24,60 oder 2460% mehr Gold!!
(1 Zoll entspricht 2,54 cm )

 

Was Sie über Powell Flöten wissen sollten


Die professionelle Powell Flöte wird in der klassischen Ausführung, handgefertigt mit gelöteten Tonlöchern und eleganten Spitzdeckeln hergestellt.



Handmade:

Der Begriff Handmade wird leider viel missbraucht. Einige Flötenmarken werben damit Ihre Flöten seien handgemacht. Natürlich setzt keine Maschine die Polster ein oder nimmt die Endjustierung vor; "handgemacht" bezeichnet aber den gesamten Herstellungsprozess einer Flöte, nicht nur Teile davon.
Bei Powell wird jede Flöte Teil für Teil von Flötenbauern hergestellt, die lange Jahre Erfahrung in dieser Tätigkeit haben und einen Teil Ihrer Persönlichkeit jeder einzelnen Flöte mit auf den Weg geben. Als Ergebnis erhalten Sie eine Flöte mit viel Charakter, die sich deutlich von anderen Flöten unterscheidet.

Liefermöglichkeiten:

Powell Flöten werden in der Regel auf Ihre Bestellung hin und nach Ihren Wünschen angefertigt. Die aktuelle Lieferzeit erfragen Sie bitte bei Ihrer Powell Vertretung. Zum sofortigen Kauf stehen eine Reihe von Vorführ- und Ausstellungsinstrumenten zur Verfügung.

Garantie:

Powell gewährt eine einjährige Garantie auf die Polster und die Regulierung jeder neuen Flöte. Die Haltbarkeit der Lötverbindungen wird garantiert, solange die Flöte dem Erstbesitzer gehört. Alle Flötenköpfe können Sie innerhalb eines Jahres ohne Angabe von Gründen kostenlos umtauschen, einwandfreier Zustand vorausgesetzt.




E D E L M E T A L L E

Der Klang einer Flöte wird beeinflußt von der Masse, der spezifischen Dichte und der Härte des Materials,aus dem sie hergestellt ist. Aus diesem Grund kommen seit 140 Jahren Edelmetall beim Flötenbau zum Einsatz. Sie haben eine hohe Dichte und können durch Schmieden, sowie durch Alterung gehärtet werden.

Silber:

Silber hat eine Dichte von 10,49 und wird seit über 140 Jahren im Flötenbau verwendet. Entsprechend gehärtet, bürgt es für seinen berühmten, hellen Klang. Powell verwendet ausschließlich Sterling Silber. ( 925 / 1000.)

Gold:

Reines Gold hat eine höhere spezifische Dichte als Silber und ist in seinen Legierungen auch härter als dieses.
Goldflöten wird ein besonders warmer Ton und großer dynamischer Umfang nachgesagt. Powell verwendet 10 Karat Gelb- und 14 Karat Rotgold.. Der Kupferanteil in der jeweiligen Legierung bestimmt die Farbe des Goldes und auch die Klangfarbe der daraus gefertigten Flöte.

Platin:

Platin, das edelste aus der Gruppe der Platin-Metalle, weist die höchste Dichte aller Metalle auf, nämlich 21,5 (Bekannt durch "Density 21,5" von Edgar Varse). Platin wird geschätzt, weil es einen dunklen, aber doch sehr tragenden Ton ergibt und die dynamischen Möglichkeiten (fast) unbegrenzt sind.

Aurumite:

Aurumite ist eine eigene und einzigartige Entwicklung von Powell und ermöglicht ganz außergewöhnliche Klangfarben. Die Idee ist, die so teuren Edelmetalle mit der höheren Dichte dort zu verwenden, wo sie akustisch wirksam sind, im Inneren des Flötenrohres. Ein inneres Flötenrohr aus 14K Rotgold wird mit einem äußeren aus Silber laminiert. Bitte verwechseln Sie Aurumite nicht mit Vergolden. Die Schichtstärke des Goldes beträgt 1/3 der Wandstärke, oder 0,133 mm. Die Verbindung zwischen der Silber- und der Goldschicht ist unlösbar, es ist möglich Tonlöcher aus einem Aurumite Rohr zu ziehen.
Die so entstandene "Sandwichbauweise" verbindet die klangliche Größe von Gold mit dem stahlenden Silberklang. Aurumite Flöten oder Kopfstücke erhalten sie nur bei Powell, kein anderer Hersteller kann Ihnen dieses außergewöhnliche Material anbieten. Powell hat für dieses Material ein Patent erhalten.


K O P F S T Ü C K E

Alle Powell Kopfstücke sind handgemacht. Die Fähigkeit des menschlichen Ohres, feinste Klangunterschiede wahrzunehmen, ist immer noch größer als die Genauigkeit selbst modernster Meßgeräte, mit denen die Herstellung kontrolliert wird. Sie sollten daher immer mehrere Kopfstücke probieren um das für Sie beste Kopfstück zu finden. Durch die bekannte einjährige Rücknahmegarantie haben Sie die Gewißheit immer ein optimales Kopfstück zu spielen.



                                                       


W A H L M Ö G L I C H K E I T E N / B E S O N D E R H E I T E N

Tonlöcher:

Aufgelötete Tonlöcher, wie sie bei Powell Flöten verwendet werden, werden aus einemspeziellen Rohr mit dem jeweils erforderlichen Durchmesser in der für die jeweilige Wandstärke erforderlichen Paßform ausgeschnitten und dann auf das Flötenrohr aufgelötet. Erst dann wird das eigentliche Loch ausgeschnitten und der Kamin oben abgefräst. Gelötete Tonlöcher haben eine Wandstärke von ca 1mm, gezogene eine von 0,2mm. Da die Masse und die Gleichmäßigkeit der Flötenwandstärke einen positiven Einfluß auf den Klang einer Flöte haben, verwendet Powell ausschließlich gelötete Tonlöcher. Durch das Abfräsen der Tonlöcher wird völlig ebene Oberfläche erreicht, die einen excellenten Polstersitz gewährleistet. Powell ist die einzige Firma, die Ihnen serienmäßig hart aufgelötete Tonlöcher anbietet. Die bisher übliche Weichlötung kann man mit einem "Aufkleben" des Tonkamins vergleichen. An der Übergangsstelle zwischen Flötenrohr und Tonkamin wurden bisher die Schwingungen unterbrochen. Durch die Hartlötung wird ein durchgehendes Schwingen ermöglicht, das den Gesamtklang der Flöte positiv beeinflußt. Als weiterer Vorteil dieser Lötungen können sich die Tonkamine nicht mehr, wie bisher, vorallem bei älteren Flöten geschehen, durch Korrosion lösen.

Arme:

Arme sind die Verbindung zwischen den Achsen und den Deckeln. Man unterscheidet Spitzarme, dieüber den Deckel bis zu seiner Mitte reichen, und Y-Arme, die den Deckel am äußeren Umfang umgreifen. Spitzarme oder Spitzdeckel ergeben wesentlich mehr Stabilität und die ästhetisch befriedigendere Wirkung.

Geschlossene - oder Ringklappen:

Geschlossene Deckel sind leichter zu spielen (für kleine Hände). Ringklappen erfordern zwar ein genaueres Greifen, sie ermöglichen aber eine Fülle von Möglichkeiten der Klangmanipulation. (Mikrointervalle, Mehrklänge etc.), wie sie besonders in der neueren Musik nicht mehr wegzudenken sind.

Stimmung:

Mit "Stimmung" bezeichnen wir die absolute Tonhöhe, definiert durch den Kammerton A, der ursprünglich auf A:440Hz festgelegt war. Heute variiert er zwische 440Hz und 445Hz. Eine Powell Flöte mit einer Stimmung von A:444Hz kann problemlos auch bei 442Hz oder 446Hz gespielt werden.

Intonation:

Intonation bezeichnet das Verhältnis der Töne zueinander und wird auf der Flöte durch den Abstand der Tonlöcher voneinander und zum Mundlochzentrum bestimmt.
Die Moderne Powell Skala ist eine Weiterentwicklung der Cooper Skala, die die Firma Powell als erste, neben Albert Cooper selbst, seit 1974 verwendet.

Wandstärken:

Läßt man alle Eigenschaften einer Flöte unverändert und variiert nur die Wandstärke, so stellt man fest:
Je dicker, desto dunkler der Klang. Gold und Platin werden wegen der größeren spezifischen Dichte dünner verarbeitet. Powell liefert Wandstärken von .014"; .016"; und .018" (0,35mm; 0,40mm; 0,45mm) für Silberflöten. .012" (0,30mm) für Goldflöten und .010" (0,25mm) für Platinflöten. Aurumite wird nur in .016" (0,40mm) hergestellt.

H-Fuß:

Ein H-Fuß bietet nicht nur die Möglichkeit, das "kleine" H zu spielen, sondern verbessert auch die allgemeinen Klangeigenschaften einer Flöte, besonders in der dritten Oktave.

Cis-Triller:

Dieser zusätzliche Triller erleichtert den h-cis-Triller und ermöglicht einen sauberen g/a Triller in der dritten Oktave. Ebenso leicht sind der fis/gis-, sowie der as/b-Triller in der dritten Oktave auszuführen. Tremolos zwischen c und g sind ebenso möglich, wie ein pianisimo einsetzendes as in der dritten Oktave. Nicht zuletzt ermöglicht er, in Debussy`s "L`aprs midi d`un faune", den Anfangston cis geschmeidig, groß und intonationssicher zu spielen.

Inline / offset:

Diese englischen Ausdrücke, ihrer Kürze wegen auch bei uns gebräuchlich, bedeuten: alle Klappen in einer Linie (inline) oder G-Deckel ausgesetzt (offset) Inline ist ästhetisch schöner, aber für manche schwieriger zu spielen. Die mechanische Anfälligkeit bei der Kombination von inline-g und E-Mechanik, die bei vielen Flöten auffällt, wird bei Powell durch die Verwendung einer "hidden bridge" kompensiert. Ein Hängenbleiben der Verbindung f-fis in der dritten Oktave wird so unmöglich.

E-Mechanik:

Die E-Mechanik schließt beim Griff für E''' die untere G-Klappe. Diese Einrichtung erleichtert die Ansprache des E''' auch bei Bindungen mit A'' oder A'''.

Gravur:

Jede Powell Flöte ist mit dem Powell Logo auf dem Kopfstück, dem Mittelteil (unterhalb des Herzen) und dem Fußstück graviert. Die Seriennummer findet sich auf dem Mittelteil. Die Seriennummern der Kopfstücke sind ,nach Abschrauben der Kopfschraube sichtbar, seitlich in das Rohr eingraviert.

Polster:

Jede Powell Flöte wird entweder mit Polstern der Fa. Straubinger, oder mit von Powell selbst entwickelten synthetischen Polstern ausgestattet. Herkömmliche, stark dämpfende, Filzpolster kommen nicht mehr zur Anwendung. Für die Trillerklappen verwenden wir patentierte Polster mit einer Resonanzzone in der Mitte. Dadurch wird die Ansprache in der Tiefe verbessert.

 

Die Powell 19,5 Karat Rotgoldflöte



Den Status Quo Ändern

Wie können wir die Powell Flöten weiterentwickeln und gleichzeitig die Qualitätsmerkmale unserer Instrumente bewahren? In anderen Worten: Warum etwas ändern, was sich bewährt hat?

Alle unsere Instrumente zeigen typische "Powell Merkmale", das wichtigste: der "Powell Sound"
Aber in einer Welt die sich fortlaufend ändert den Status Qou beizubehalten, bedeutet rückwärts zu gehen. Ja, wir haben eine künstlerische Tradition die es zu bewahren gilt, aber wir haben auch die Verantwortung die Grenzen des Materials und der Technologie auszuloten.

Was eine Powell Flöte so speziell macht, ist, daß wir als eine Gruppe von Leuten ein gemeinsames künstlerisches Verständnis darüber haben, wie eine Flöte sein soll. Obwohl dieses Verständnis im Laufe der Zeit modifiziert wurde und Änderungen durch neue Technologien und Wünsche unserer Kunden erfahren hat, ist es dennoch bemerkenswert intakt geblieben, seit Verne Q. Powell die Firma 1927 gegründet hat. William Kinkaid, der führende Flötist der damaligen Zeit, hatte großen Einfluß auf Mr. Powell und unterrichtete damals Doriot Anthony Dwyer. Mrs. Dwyer widerum unterrichtete Steven Finley, der zur Zeit Vize Präsident für Qualität und Design bei Powell ist, und der auch die traditionellen Flöten testet.
Alles was wir bei Powell machen, sei es ein neues Design, ein neues Werkzeug oder eine neueTechnologie, wird immer nach der Frage beurteilt:" Was ändert es am Powell Sound?" Wenn es den Klang nicht verfälscht oder sogar verbessert, entscheiden wir uns dafür. Wenn wir das Gefühl haben, es führt uns weg von unserer Idealvorstellung, gehen wir zurück an das Zeichenbrett. Über viele Jahre hinweg wurden diese zahllosen Entscheidungen ein komplexes System aus Werten, Werkzeugen, Design und Verhalten, die alle zusammen zur Einzigartigkeit unserer Instrumente beitragen.

Warum 19,5 Karat Goldflöten? Es war ein Zufall!
Unser Hersteller für Flötenrohre fand, daß die 18Karat Rotgold Legierung, die wir bestellt hatten, so schwer herzustellen war, daß er sich schliesslich weigerte weitere 18Karat Rohre zu fertigen. Er schlug uns eine 19,5 Karat Rotgold Legierung vor, die er selbst entwickelt hatte.
Wir dachten uns eine 19,5 Karat Legierung könnte interessant sein, da eine höhere Karatzahl ein dichteres Material ergibt und weil Dichte im allgemeinen wünschenswert für die Flötenakustik ist.
Um die 19,5 Karat Goldflöte zu testen mussten wir eine grosse Menge Gold kaufen. Gold für das Flötenrohr, Goldplatten für die Mundplatte, Goldstäbe für die Säulchen, Goldrohre mit verschiedenen Durchmessern für die Tonkamine, Ringe, die Kopfschraube, Gold zum Giessen und mehr.
Es war ein Risiko, aber es gab keinen anderen Weg herauszufinden wie eine 19,5 Karat Goldflöte klingt.

Sie können heute von unserem Wagnis profitieren. Hören Sie selbst wie diese 19,5 Karat Goldflöte klingt und finden Sie heraus, ob Sie diese Änderung des Status Quo gutheissen.

         Steven A. Wasser
              Präsident Powell flutes Inc.



Spezifikation

- 19,5 Karat Rotgold Flötenrohr und Ringe
- gelötete 19,5 Karat Tonkamine
- 19,5 Karat Rotgold Kopfstück, Boston- oder Philharmonic Style
- flache Ringe - Stil Kinkaid- auf Rohr und Kopfschraube
- 14 Karat Rotgold oder Sterling Silber Mechanik, Schienen und Säulchen
- 10 Karat Weißgoldfedern
- Straubinger Polster
- alle Standard Wahlmöglichkeiten zur Auswahl
- 2 Jahre Garantie

Alle 19,5 Karat Flöten werden mit einem handgearbeiteten Morocco Lederetui, einr Auswahl handgearbeitetem Zubehör im "Wirkkala Design", alle in einem Samt-Säckchen geliefert.

- Leder Etuiüberzug "Wirkkala Design" mit Schultergurt, innenliegende Reißverschlusstasche
- Flötenunterlage aus Samt und Leder "Wirkkala Design"
- VQP Ultrasuede Poliertuch
- Flötenüberzug für den Flötenständer "Wirkkala Design"
- Schwarzes Lederetui mit speziellem 14K "Cross" Stift

 

Powell Holzflöten


 

Powell Holzflöten werden aus ausgesuchten, lange abgelagerten Hölzern hergestellt. Das Holz darf vor der Verarbeitung nur noch eine gewisse Restmenge Feuchtigkeit enthalten, da sonst die Gefahr eines Reissens stark zunimmt. Zur Anwendung kommt das bekannte Grenadill.

Stimmung und Ausführung:

Powell Holzflöten sind in den Stimmungen 442Hz und 444Hz erhältlich. Es wird die gleiche ausgewogene moderne Powell-Skala wie für die Metallflöten verwendet.
Die Mechanik der Flöte wird entweder aus Sterling Silber oder 9 Karat Gold gefertigt. Vergoldungen oder andere galvanische Veredelungen kommen nicht zum Einsatz.
Aus mechanischen Gründen wird bei Powell Holzflöten kein "inline-g", sondern ein leicht ausgesetztes "offset-g" verwendet. Aufgrund der größeren Wandstärke, verglichen mit Metall-Flöten, liegt die Flöte so sehr gut in der Hand. Auf Wunsch ist eine E-Mechanik erhältlich, einen Cis-Triller wird es bei dieser Flöte aber nicht geben. Da die Powell Holzflöte eine handgefertigte Flöte ist, können Sonderwünsche berücksichtigt werden.

Konstruktion:

Die Wandstärke der Flöte liegt bei 3,2mm und ist bewusst gewählt um die aussergewöhnlich gute Ansprache zu ermöglichen, ohne zu anderen Hilfsmitteln greifen zu müssen.
Die bei Holzflöten besonders gefährdeten Zapfen sind so konstruiert, daß das Holz auch in diesem Bereich arbeiten kann, ohne dass es einreisst. Eine Verbindung von Kopf- und Mittelstück, wie man es vom Piccolo her gewöhnt ist, wird daher bewusst vermieden; ausserdem erhält man so die Möglichkeit Holz-Kopfstücke auch auf Metall-Flöten zu spielen.
Besonders aufwendig sind die Tonkamine der Flöte konstruiert. Das Tonloch wird sorgfältig in mehreren Arbeitsschritten herausgefräst. Die Auflagefläche für das Polster kann nun so gestaltet werden, wie es sich bei der Metall Flöte schon seit langem bewährt hat. Daher können hochwertige Polster (z.Zt. Straubinger Polster) verwendet werden.

Kopfstücke:

Powell Holzköpfe werden mit einer "aus dem Vollen" herausgearbeiteten Mundplatte angeboten.
Die Form dieser Platte lehnt sich an die bei Powell Metallflöten angebotenen Typen "Philharmonic" und "Boston" an.
Powell Holzköpfe werden nicht mit innenliegendem Metallrohr oder einer Metalleinfassung für das Mundloch gefertigt. Man ist hier bei Powell der Meinung, dass der Holzklang keinen metallischen Beiklang erhalten sollte.

Klang:

Die Powell-Holzflöten sind angenehm leicht zu spielen; sie sprechen sehr gut an, und haben keine geringere Dynamik als die bekannten Metallflöten. Der Klang ist "samtig" und weich, die Kopfstücke liegen sehr angenehm am Mund an. Bei Bedarf können die Kopfstücke der individuellen Kinnform angepasst werden.
Die Musik die sich für die Holzflöten besonders eignet reicht vom Barock bis zur Klassik. Powell Holzflöten werden sehr viel in Orchestern eingesetzt; der Klang mischt sich hervorragend mit den anderen Holzbläsern.

 


Das Piccolo


 

Verne Q. Powell baute sein erstes Piccolo im Jahr 1928, ein Jahr nachdem er bei der Firma Haynes aufgehört und sich selbstständig gemacht hatte. Die Piccoli, die heute bei Powell gebaut werden, basieren auf langer Erfahrung und werden mit grösster Sorgfalt hergestellt.

An ein Piccolo werden hohe Anforderungen gestellt: Es soll intonationsrein rein, in der Tiefe gut ansprechen, sowie eine leicht spielbare dritte Oktave haben. Es soll zuverlässig sein, wenig, wenn möglich, keine Wasserprobleme haben, trotz der hohen Lage nicht dünn und spitz klingen, sondern eine Fortsetzung des "Flötenklanges" nach oben sein, also einen möglichst runden und modulationsfähigen Klang haben. Es muss sehr leise Töne ermöglichen, aber auch bei Bedarf über dem gesamten Orchester stehen können.

Powell Piccoli werden aus Grenadillholz und anderen exotischen Hölzern hergestellt. Powell Piccoli aus "Kingwood" (Königsholz) haben eine ausgesprochen runden Klang, speziell in Verbindung mit einer 9 - Karat Goldmechanik. Jedes Piccolo wird mit synthetischen Einsätzen in den Tonlöchern hergestellt um den bestmöglichen Sitz der Polster zu erreichen. Powells patentierte Piccolo Polster garantieren aussergewöhnlich gute Ansprache, lange Haltbarkeit, grösste Resonanz und dichten zuverlässig ab.

Powell Piccoli sind tragfähig im Klang, leicht zu kontrollieren, klanglich sehr flexibel und ausgeglichen. Ein Piccolo, auf das man sich verlassen kann.